Busreisen in Laos – Zehn Stunden für 230 Kilometer

Busreisen in Laos – Zehn Stunden für 230 Kilometer
Das Land besser kennen lernen – mit Busreisen in Laos

So sind Busreisen in Laos: Blick aus dem Busfenster – Reiseeindrücke: Ein Baby wird von einer alten Frau in einer Wanne am Straßenrand gebadet. Wasserbüffel trotten über den Asphalt. Klapprige, graue Holzhäuser am Straßenrand.

Sechs bis acht Stunden soll die Fährt mit dem Bus von Luang Prabang nach Phonsavan dauern. Diesmal nehmen wir den großen Bus – der am Ende nach sechs oder acht, sondern nach zehn Stunden ankommt. Es geht vorbei an hunderte von Holzunterständen, an denen vor allem laotische Frauen Obst und Gemüse verkaufen. In diesem Land, so mein Eindruck, möchte jeder jedem etwas verkaufen.

Wir nehmen es unserem Busfahrer nicht übel, dass er für gerade mal 232 Kilometer Kilometer so lange braucht. Es geht Serpentinen rauf und runter. Für Busreisen in Loas braucht man Geduld. Teilweise sind wir unter und teilweise sind wir über den Wolken. Wir fahren durch spektakuläre Urwälder. An anderen Stellen ist alles abgeholzt.

Busreisen in Laos – auf gefährlichen Straßen

Wir halten an. Vor zwei Minuten hat sich unser Busfahrer an zwei kleinen LKWs vorbei gequetscht, die quer auf der Straße standen. Hundert Meter weiter steht eine Menschenmenge am Straßenrand und schaut in den Abgrund. Ein LKW ist rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Furchtbar. Es ist vermutlich kein Rettungswagen unterwegs, geschweige denn ein Hubschrauber. Wir sind in Laos.

Einen guten Überblick übers Busfahren hier haben wir erlebe-laos.de gefunden und bei Backpacker-Weltreise.

Schließlich kommen wir doch noch an in Phonsavan, unser Ziel für heute. Es ist gerade mal fünf Grad „warm“. Was ist das!? Wir sind in Laos und bisher hatten wir so um die 30 Grad.

Wir haben unser Zimmer gebucht und werden im Minibus abgeholt. Alle Fahrgäste möchten gerne so nah wie möglich an der Heizung sitzen. Mit uns im Bus sind zwei Schweizerinnen. Die beiden Krankenschwestern arbeiten für zwei Wochen im hiesigen Spital, erzählen sie. Im Austausch kommen auch laotische Krankenschwestern in die Schweiz.

Phonsavan ist, ja, ich muss es so sagen: Phonsavan ist zumindest auf den ersten Blick ziemlich hässlich. Und die Kälte macht es nicht besser. Wiederholt sich hier ge? Auch da hat es uns nach langer Anreise zunächst nicht gefallen. Ich komme mir etwas nörgelig vor – aber das ist nun mal unser erster Eindruck.