TV Programm 13.2. – Mit Rucksack durch Thailand + Kambodscha

Backpacker im TV am 13.2.

TV Programm 13.2. – Zwei Münsteraner Studentinnen haben Kambodscha und Thailand mit dem Rucksack bereist. Die Filmemacher Norbert Lübbers und Ulrich Bentele haben sie begleitet. Dabei herausgekommen sind zwei interessante Reportagen, die nicht nur die Reisenden im Blick haben, sondern auch die Menschen vor Ort, die manchmal von den Backpackern profitieren – manchmal auch nicht.

TV Programm 13.2. – Phoenix, Dienstag, 13.2.2018 um 18.30 Uhr (Wiederholung am 14.2. um 6 Uhr)
Zwischen Karma und Koma: Mit dem Rucksack durch Kambodscha

Den Film findet ich auch hier in der ARD Mediathek.

TV Programm 13.2. – Phoenix, Dienstag, 13.2.2018 um 19.15 Uhr (Wiederholung am 14.2. um 6.45 Uhr)
Zwischen Karma und Koma: Mit dem Rucksack durch Thailand

Den Film findet ihr auch hier in der ARD Mediathek.

Kira und Johanna fliegen nach dem Abitur nach Thailand und Kambodscha, zwei Backpacker Hochburgen, die in den vergangenen Jahrzehnte von Rucksacktouristen geradezu überrannt werden. Die beiden Freundinnen erleben das, was viele vor ihnen schon vorher erlebt haben und wahrscheinlich auch viele Backpacker nach ihnen erleben werden, zum Beispiel die Khao San Road in Bangkok, den Königspalast, Angkor Wat, wunderbare Strände, dann wieder überfüllte Strände, wilde Partys, Schweigen im Kloster – und noch viel mehr. Und überall treffen sie auf andere Backpacker. Was früher als ein echtes Abenteuer galt, das machen jetzt jedes hunderttausende. Und doch bleibt ihre Rucksackreise für die beiden Münsteranerinnen ein Abenteuer – nur anders als früher. Viele Orte in Thailand und Kambodscha, die vor zwanzig oder dreißig Jahren noch ein Geheimtipp waren, sind heute touristisch längst erschlossen. Die Einheimischen haben sich auf die Rucksacktouristen eingestellt.

Genau das hören wir von Backpackern 50plus hin und wieder mit Bedauern in der Stimme. Alles sei anders geworden, die Reiseziele würden touristischer, das Ursprüngliche gehe verloren. Aber die meisten haben auch Verständnis dafür, dass die Menschen vor Ort ihre Chancen im Leben nutzen wollen, wenn sie denn überhaupt welche bekommen.

Die Filme handeln von jungen Backpackern, sind aber auch für Backpacker Ü50 interessant.

Phoenix TV Programm 13.2. – spannenden Reisefilme

Ab 12 Uhr gibts im TV Programm 13.2. bei Phoenix viele spannende Individualreisen.

12.00 Uhr Radtour vor den Toren Tibets

12.45 Uhr China auf zwei Rädern

13.30 – 16.00 Uhr Folgen des Films 6000 Kilometer westwärts – Auf dem Rad quer durch Amerika

16.00 Uhr Vietnam auf zwei Rädern

16.45 Uhr Der VW-Bus

18.00 Uhr Chinas neue Seidenstraße (Wiederholung um 22.30 Uhr)(Gibt es auch in der ARD Mediathek)

18.30 Uhr Die Backpacker Kambodscha

19.15 Uhr Die Backpacker Thailand

20.15 Uhr Transoceanica – Die längste Busfahrt der Welt (Der dritte, vierte und fünfte Teil folgen ab 23.30 Uhr)

 

 

Blogautor werden bei Backpacker 50plus

Blogautor werden bei Backpacker 50plus
Einfach und bequem – auch für „Normalos“

Auch du kannst Blogautor werden bei Backpacker 50plus. Dazu musst du nicht Aussteiger sein und das ganze Jahr durch die Welt reisen.  Wenn du hier Blogautor werden möchtest, dann reicht es, wenn du hin und wieder eine Backpackerreise machst. Auch wir von Backpacker 50plus sind Normalos und können nur einmal im Jahr länger verreisen.

Aber warum sollte dein Blog gerade hier gut aufgehoben sein? Schließlich gibt es auch andere Möglichkeiten, einen Blog zu veröffentlichen. Internetprovider bieten zum Beispiel Baukästen für den Aufbau von Blogs an. Es ist also kein Hexenwerk, seine Reiseerlebnisse im Internet zu veröffentlichen. Bei Backpacker 50plus müssen sich Blogautoren überhaupt nicht mit technischen Problemen herumschlagen. Lies dazu einfach die Anleitung 5 Schritte bis zum ersten Blogtext. Hier kannst du deinen Zugagng beantragen und sofort anfangen und schreiben. Das ist bequem und wenig zeitaufwändig.

Du bist nicht allein

Und du bist nicht allein. Backpacker 50plus ist eine Community, die sich mit dem Thema Rucksackreisen ü50 beschäftigt. Hier treffen sich sehr unterschiedliche Menschen, die alle eins gemeinsam haben: sie lieben individuelles reisen. Bei Backpacker 50plus sind Blogautoren also mit ihrem eigenen Blog und als Gruppe im Internet unterwegs. Das macht deinen Blog für Interessierte im Netz schneller auffindbar. Schließlich willst du nicht nur schreiben, sondern auch gelesen werden.

Blogautor werden und gut schreiben

Du möchtest also gelesen werden, klar. Dazu brauchst du gute Geschichten. Selbst wohlwollende Freunde und Bekannte, die deinen Blog lesen, solltest du nicht mit schlechten Texten und langweiligen Fotos abspeisen. Deshalb schau dir doch mal Gute Blogtexte schreiben – in 10 Schritten an. In dem Text habe ich eine Werkzeugkkiste für Blogautoren zusammengestellt. Im Text Blogtexte schreiben – Leser erreichen geht es um die Frage, welchen Leser du wie erreichen kannst. Und in Bewegende Reisefotos schießen beschreibt ein Profifotograf, wie du mit tollen Fotos deinen Blog verschönerst.

Wenn du die Tipps in diesen Texten verinnerlichst, dann werden deine Leser immer wiederkommen. Außerdem macht das bloggen einfach mehr Spaß, wenn man weiss was man tut.

Blogautor werden und Spaß haben

Überhaupt ist Spaß sehr wichtig beim Reisebloggen. Mach kein Arbeitsprojekt daraus. Schließlich geht es um Urlaub und Erholung – für dich und für den Leser.

Wenn es gut läuft, dann wirst du Kommentare geben zu deinen Blog-Geschichten bekommen. Damit musst du rechnen. Bei Backpacker 50Plus achten wir darauf, dass diese Kommentare in einem freundlichen Ton geschrieben werden. Trotzdem kann es aber auch mal Kritik geben, ein Kommentator anderer Meinung sein. Das gehört zum Blogger-Leben dazu, aber meistens sind die Reaktionen positiv.

Blogautor werden ist kostenlos

Der Service von Backpacker 50plus ist kostenlos. Warum ist das so? Weil wir euch brauchen. Wir können im Jahr nur einmal groß reisen. Aber ein Blog mit einer Reise pro Jahr ist bald in der Versenkung verschwunden. Deshalb laden wir euch ein, bei Backpacker 50plus dabei zu sein. Damit unsere Leser ständig neues Lesefutter bekommen.

Honorar können wir unseren Autoren leider nicht zahlen. Aber ein bisschen Geld gibt es doch für diejenigen, die sich bei der VG Wort anmelden und deren Beiträge auch gelesen werden. Die VG-Wort ist ein Verein, der Abgaben für das Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke eintreibt, zum Beispiel von den Herstellern von Kopierern. Dazu gehören auch eure Blogartikel. Von den Ausschüttungen der VG-Wort werden unsere Blogautoren nicht reich, aber bei dem einen oder anderen wird es vielleicht für ein oder zwei zusätzliche Urlaubstage reichen. Für die Kenner unter euch: Ihr könnt bei uns VG-Wort Zählmarken integrieren.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann kannst du hier deinen Zugang anfordern.

Die Leser von Backpacker 50plus freuen sich schon auf deine Geschichten.

Herzlich willkommen!

Alina und Dieter

Blogtexte schreiben – Leser erreichen

Blogtexte schreiben – aber für welchen Leser bitte schön?

Blogtexte schreiben wir für den Leser, klar, aber wer ist dieser Leser? Wer liest deinen Blog?

Eine relativ sichere Bank sind wahrscheinlich Freunde und Verwandte, die über den Blog an deinen Abenteuern teilhaben können.

Gleichzeitig gehören aber auch alle anderen Besucher von Backpacker 50plus zu deinen potentiellen Lesern. Auch sie erwarten interessante Geschichten von dir.

Außerdem lesen auch noch die Internet-Suchmaschinen mit – allen voran Google. Auch die Suchmaschinen schauen regelmäßg bei backpacker 50plus vorbei und auch für sie kann man gute Blogtexte schreiben.

Du hast es also mit mindestens drei Leser-Gruppen zu tun. Deshalb denk beim schreiben nicht nur an deine Freunde, sondern auch interessierte Individualreisende, die dich auf Backpacker 50plus finden. Um die Suchmaschinen kümmert sich dann das Backpacker 50plus Team ein bisschen.

Blogtexte schreiben ohne Botschaften zwischen den Zeilen

„Er hat es schon wieder getan“, hat mir vor kurzem eine Freundin per Whatsapp geschrieben. Aha, alles klar. Für mich zumindest. So funktioniert Kommunikation unter Bekannten. Freunde und Verwandte haben in der Regel schon viel miteinander erlebt. In Gesprächen mit ihnen schwingen diese jahrelangen gemeinsamen Erlebnisse häufig mit. Das hat einen großen Vortei. Man muss nicht immer alles von vorne erzählen. Es reichen oft schon kurze Botschaften um viel zu sagen.

Für Außenstehende dagegen können diese Botschaften zwischen den Zeilen völlig unverständlich sein. Vermutlich weißt du nicht was er „schon wieder getan“ hat. Deshalb die Bitte: Denk daran, dass du hier für die gesamte Community der ü50 Backpacker schreibst. Schreib für alle und gib allen Besuchern des Blogs die Chance, deine Geschichten zu verstehen.

Blogtexte schreiben mit Gefühlen und Meinungen

Und mit Geschichten meine ich wirklich Geschichten. Sachtexte über alle möglichen Reisethemen gibt es genug im Netz. Daneben gibt es zu jedem Reiseziel auf dieser Erde mindestens drei Reiseführer. Gute Reise – Blogtexte schreiben bedeutet dagegen: Seine eigenen Erlebnissen und Erfahrungen bleiben.

Blogleser besuchen deinen Blog, weil sie über die Erlebnisse anderer Rucksackreisenden mehr erfahren möchten. Vielleicht planen sie eine ähnliche Reise. Also schildere deine Eindrücke, Empfindungen und Meinungen. Sei offen und versteck dich nicht hinter irgendwelchen Fakten. Wir haben übrigens nichts gegen Fakten, ganz im Gegenteil. Aber erzähl die Fakten im Zusammenhang mit deinen Erlebnissen. Sprich von dir, dann wirds gut und spannend.

Niemand erwartet also von dir, dass du ein Thema umfassend abarbeitest. Blogleser erwarten, dass sich der Autor die Seele vom Leib schreibt und dann wieder Urlaub macht. Also erleb etwas und schreibt darüber. Das Erstaunliche ist: Wenn man sich auf diese Art des Erzählens einläßt, dann fällt vielen das Blogtexte schreiben einfacher. Mehr zu dem Thema findest du in Gute Blocktexte schreiben in 10 Schritten.

Blogtexte schreiben für Google

Nebenbei schreibst du auch für Suchmaschinenen wie Google. Ein für die Öffentlichkeit geheimer Algorhytmus errechnet regelmäßig, welche Relevanz Internettexte für andere Nutzer haben. Vom Algorhytmus gut bewertete Texte landen bei Suchanfragen auf den oberen Plätzen. Das ist wichtig, um im Internet gefunden zu werden.

Was bedeutet das für dich? Suchmaschinenen als „Leser“ sollten dich bei Backpacker 50plus nicht belasten. Wir werden beim Redigieren deiner Texte sanft an der ein oder anderen Stellschraube drehen, damit auch Google deine  Texte gefallen. Grundsätzlich sind wir aber der Ansicht, dass wir bei  Backpacker 50plus vor allem Blogtexte schreiben, die Rucksackreisenden Ü50 gefallen sollen.

Autoren, die sich dennoch mit dem Thema beschäftigen möchten, können das natürlich gerne tun. Schaut dazu bitte auf die Seite „Texte die Google gefallen“. Wir benutzen bei Backpacker 50plus das Plugin Yoast SEO, um Texte für Google besser zu machen. Die Arbeitsfläche für das Programm findet ihr beim Schreiben eines Textes unten in der Schreibmaske.

Blogtexte schreiben – und selber mögen

Du schreibst also für Google und für die Leser. Aber vor allem schreibst du für dich. Deshalb meine Bitte: Mach dich nicht abhängig von der Frage, wem denn jetzt welche Geschichte wohl gefallen könnte. Dreh den Spieß einfach um und fragt dich: Gefällt mir die Geschichte selbst? Du bist dein erster Kritiker. Stellt dir doch einfach mal vor, jemand anderes würde dir die Geschichte erzählen, über die du gerade einen Blogtext schreibst. Würdest du die Geschichte auch dann noch interessant finden, wenn sie jemand anderes erlebt hätte? Wenn nicht, dann erzähl lieber eine andere Geschichte. Wenn ja, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Und damit es auch klappt mit dem schreiben habe ich für dich eine Kiste mit kostenlosem Schreib-Handwerkszeug zusammengestellt. Schau mal rein.

Gute Blogtexte schreiben – in 10 Schritten

Gute Blogtexte schreiben – in 10 Schritten
Schreibwerkzeug für Blogautoren

Gute Blogtexte schreiben ist keine Kunst, eher gutes Handwerk. Mit ein bisschen Begeisterung kann man das lernen: auch du.

Für gute Arbeit brauchen Handwerker gutes Handwerkszeug, in diesem Fall: Schreibwerkzeug. Ich habe hier für Blogautoren eine Kiste mit kostenlosem Schreibwerkszeug zusammengestellt. Auch Autoren anderer Blogs dürfen sich hier gerne bedienen. Also greif zu.

Jetzt sind es noch etwa 15 Zeilen – dann kannst du auch schon anfangen mit deinem Blog.

Eins vorab: Das Handwerkszeug aus der Kiste funktioniert. Viele erfahrene Autoren haben es schon milionenfach genutzt und damit gute Blogtexte geschrieben. Ich halte es für schlau, sich an routinierten Blogautoren zu orientieren und ihre Erfahrungen zu nutzen. So kannst du viele Fehler vermeiden, die sie vor dir schon gemacht haben.

Und noch eins vorab: Quäl dich nicht, sondern schreib deinen Blog mit Begeisterung und Spaß an der Sache. Denk daran: du arbeitest nicht, sondern du machst Urlaub und schreibst darüber!

Und das letzte vorab: Im Text spreche ich vor allem Autoren an, die ihren Reiseblog vor Ort schreiben. Aber auch diejenigen, die nach der Reise schreiben, sollten die meisten Werkzeuge benutzen.

Und jetzt probier den Überschriften-Hammer aus und die Recherche-Lupe und die Satz-Säge – einfach alles, was ich in die Kiste gelegt habe und bastel damit an deinem ersten Blog-Text. Nicht lange üben, sondern machen. Deine Reise hat noch nicht begonnen? Dann kannst du zum Beispiel über deine Vorbereitungen schreiben, oder über deine Wünsche und Erwartungen. Ran an die Kiste

1. Überschriften für gute Blogtexte:  Das ist ja der Hammer!

2. Rechercheren für gute Blogtexte: Mit der Lupe unterwegs

3. Damit Blogtexte fertig werden: Mit der Stoppuhr schreiben

4. Gute Blogtexte schreiben – und dabei in den Spiegel schauen

5. Struktur für gute Blogtexte – mit der Axt im Walde

6. Struktur für gute Blogtexte, Teil 2: Mit Schubkarre und Hammer

7. Die Feinstruktur guter Blogtexte – mit Feile und Säge

8. Und jetzt ist Pause

9. Den Blogetxt checken – TÜV-Kontrolle

10. Gute Blogtexte werden richtig gut – mit dem Fotoapparat

1. Überschriften für gute Blogtexte: Das ist ja der Hammer!

Der Überschriften-Hammer ist ein grobes Werkzeug. Wenn du damit hart zuschlägst, dann kannst du damit große Wirkung erzielen.

Überschriften sollten mit einem Schlag deutlich machen, worum es in deinem Blogbeitrag geht. Wenn du also weißt, worüber du schreiben willst – dann nimm den Hammer und schlag zu. Mit deiner Überschrift gibst du den Lesern ein Versprechen. Und je größer das Versprechen ist, desto interessierter werden sie sein. Dieses Überschriften-Versprechen solltest du dann aber auch einhalten.

Viele Schreiblehrer und erfahrene Blogschreiber empfehlen, die Überschrift als erstes zu formulieren. Deshalb hab ich den Überschriften-Hammer auch als erstes vorgestellt. Ich selbst hole den Hammer meistens erst im Verlauf des Schreibens heraus, manchmal auch erst am Schluss. Blogtexte ändern bei mir während des Schreibens oft die Richtung. Ich muss aber gestehen: Wer erst eine gute Überschrift formuliert ist meistens effektiver.

2. Recherchieren für gute Blogtexte: Mit der Lupe unterwegs

Bevor du eine Überschrift über deinen ersten Text hämmern kannst brauchst du eine Geschichte, oder zumindest ein Thema. Geschichten liegen auf der Straße, erzählen erfahrene Journalisten. Aber auch auf der Straße musst du sie erst einmal finden. Also pack die Lupe aus und schau sehr genau hin auf deiner Reise – schon am ersten Tag. Und wenn du etwas Interessantes siehst, dann sprech mit den Menschen vor Ort darüber. Oder probier es aus, wenn du die Gelegenheit dazu bekommst.

Für gute Blogtexte musst du auf jeden Fall recherchieren. Das hört sich jetzt vielleicht nach Arbeit an. Tatsächlich ist es aber das reine Vergnügen. Recherchieren für Backpacker 50plus heißt unterwegs die Fragen zu stellen, die du immer schon gerne stellen wolltest. Es heißt, die Dinge genauer zu betrachten, die du dir immer schon richtig ansehen wolltest. Wer recherchierend durch ein fremdes Land fährt, der reist intensiver. Du wirst vermutlich spannende Begegnungen mit den Einheimische haben. Du wirst das Land und seine Bewohner auf diesem Wege besser verstehen. Wahrscheinlich willst du Recherche-Lupe bald gar nicht mehr aus der Hand geben und die Fragerei genießen. Recherchieren hat Suchtpotential. Deshalb ein Rat an unsere Blog-Autoren: Legt die Lupe hin und wieder zur Seite. Vergesst vor lauter Recherchieren nicht, dass ihr gerade Urlaub macht.

Also macht lieber kein Arbeitsprojekt aus eurem Reiseblog. Deshalb: Nicht ständig mit der Recherche-Lupe durchs Land fahren. Und wenn ihr die Lupe benutzt, dann solltet ihr das mit Genuss tun.

Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Und warum? Diese journalistischen Grundfragen findest du in den meisten Lehrbüchern im Kapitel Recherche. Wenn du deine Recherche mit diesen Fragen beginnst, dann bis du schon auf einem guten Weg. Keine Angst vor der Fragerei! Schließlich bist du im Auftrag deiner Leser unterwegs.

Wenn du Interessantes erfährst, dann schreib es auf, damit du dich später daran erinnerst. Nimm einen Block mit, oder eine Kladde, oder schreib alles in dein Handy.

Die Recherche wird später oft auch Teil der Erzählung eines guten Blogbeitrages. Es interessiert die Leser, wie du etwas entdeckt, oder herausgefunden hast, oder mit wem du etwas erlebt hast. Und  es macht deine Geschichte glaubwürdig.

Wenn du genug recherchiert hast, dann leg los mit dem Schreiben.

„Moment“, hör ich so manchen Leser jetzt fragen. „Wann bitteschön hab ich denn „genug“ recherchiert?“ Wenn die Geschichte rund ist. Es gibt Autoren, die recherchieren alles – wirklich alles. Ich empfehle: Recherchier das, was dich selbst interessiert. Das reicht meistens schon für gute Blogtexte  – zumindest für gute Reiseblogtexte. Dafür musst du nicht alles wissen, sondern wissen, welche Geschichte du erzählen möchtest.

 

3. Damit Blogtexte fertig werden: Mit der Stoppuhr schreiben

Hast du dir schon überlegt, wann du deinen Blog schreiben möchtest? Wann hast du überhaupt Zeit dafür? Viele neue Blogautoren möchten sich bei dieser Frage nicht festlegen. „Das mach ich zwischendurch, da wo ich gerade bin und Zeit habe“, hör ich dann hin und wieder. In der Praxis ist das aber nicht so einfach. Du kannst nur dann schreiben, wenn dein Leben es zulässt. Sind deine Tage bis oben hin voll, dann bleibt keine Zeit mehr für deinen Blog. Deshalb überleg dir besser vor der Reise, wie du das organisierst. Und versuch später, dich an deinen Plan zu halten.

Als Ort zum schreiben hat sich bei Reisebloggern häufig das Cafe bewährt. Andere brauchen unbedingt die Ruhe in ihrem Hotel. Vor Ort musst du wahrscheinlich improvisieren.

Und womit schreibst du? Mit fremden Computern in Internetcafes? Das ist mühsam. Oder hast du deinen Laptop dabei? Der ist aber ziemlich schwer im Rucksack. Ich selbst benutze ein Tablet mit Extra-Tastatur. Das ist leicht und damit kann ich auch noch Fotos schießen. Du kannst deinen Blog sogar mit dem Handy schreiben. Für mich wäre das allerdings zu mühsam. Wie auch immer du vorgehst – jetzt geht‘s endlich los.

Du bist also gut vorbereitet, hast dein Equipment und die Schreibmaske für den Blog (folgt) zuhause ausprobiert. Und du hast eine Geschichte im Kopf. Jetzt stell dir kurz vor, du erzählst diese Geschichte einer guten Freundin oder einem guten Freund – so, wie dir der Mund gewachsen ist. Dann hast du vermutlich schon die richtige Sprache gefunden – nicht zu distanziert, nah dran am Leser.

Bevor du jetzt das erste Wort schreibst stellst du deinen Wecker, oder den Timer deines Handys auf 30 bis maximal 60 Minuten.

Und dann schreibst du. Schreiben, schreiben, schreiben – schreib drauf los was das Zeug hält. Erzähl deine Geschichte von Anfang bis Ende zügig durch. Halte dich nicht mit Kleinigkeiten auf, wie Satzstellung, oder Kommata. Und wenn du merkst, dass du noch einige Details recherchieren musst: nicht jetzt. Schreib dir die ungeklärte Frage auf und dann schreib weiter – alles was dir einfällt, einfach alles hintereinander. Beschreibe die Dinge so, wie du sie erlebt hast. Wie war die Stimmung? Was genau hast du gesehen? Welche Farben hatte etwas? Wer hat etwas getan? Was hast du getan? Warum? Was hat dir gefallen – was nicht? Was war besonders? Schreib so, dass der Leser sich alles vorstellen kann. Versuch dabei nicht kunstvoll zu formulieren, sondern schreib einfach alles auf, so, also ob du es deinem Freund oder deiner Freundin erzählen würdest – in maximal 60 Minuten.

Warum dieser Zeitdruck? Es gibt tausende angehender Autoren, deren Werke nie fertig geworden sind und leider auch nie fertig werden. Versuche einer von den Autoren zu werden, deren Texte tatsächlich veröffentlich werden.

Dazu gehört etwas Disziplin. Also lass dich nicht ablenken. Störungen hemmen den Schreibfluss und machen dich langsam. Also beende den Text, den du beginnst – diesen einen Text. Schreibe nicht 10 Entwürfen für verschiedene Themen, sondern schließe diesen Texte ab.

Wenn du zwischendurch Ideen für weitere gute Blogtexte hast, dann schreib sie auf, leg sie aber erst einmal zur Seite.

 

4. Gute Blogtexte schreiben – und dabei in den Spiegel schauen

Schreib über deine eigenen Erfahrungen. Schreib über dich. Ein narzistischer Mensch würde vermutlich gar nicht auf den Gedanken kommen, das nicht zu tun. Anderen dagegen ist es eher fremd, über sich selbst zu erzählen. Für Blogschreiber kann etwas Selbstverliebtheit zumindest hilfreich sein. Dafür habe ich euch den Spiegel in den Werkzeugkasten gelegt. Blickt immer mal wieder hinein, wenn ihr schreibt. Die Leser möchten deine Geschichten lesen, so wie du sie erlebt und gesehen hast.

So ein Spiegel ist für manche Blogautoren aber auch gefährlich. Wer zu oft und zu lange hinein schaut, der nimmt sich womöglich am Ende zu wichtig. Tut mir Leid. An dieser Stelle sehe ich oft nur noch Fragezeichen in den Augen. Ja was denn nun? Sollst du jetzt deine eigenen Geschichten erzählen, oder nicht? Ja, sollst du. Aber du musste nicht immer der einzige und wichtigste Held in deiner Geschichte sein. Denk an den Leser. Du schreibst über Erlebnisse und Menschen in einem für viele Menschen fremden Land. Die Besucher deines Blogs wollen von dir etwas über dieses Land und deine Erfahrungen dort lesen. Sorry, aber für gute Blogtexte bist du oft eher der Bote. Die Menschen, über die du schreibst, sollten zumindest auch Helden deiner Geschichten sein.

Erfahrende Blogautoren empfehlen: menschlich schreiben, auch von dir selbst. Du erzählst also im Internet von deinen persönlichen Erlebnissen – du erzählst der ganzen Welt davon. Bei all dem Persönlichen solltest du dir aber Grenzen setzen. Bevor du mit dem Bloggen beginnst mach dir klar, welche Dinge du preisgeben möchtest und vor allem, welche nicht. Und an diese Grenzen hältst du dich dann auch bitte. Brech keine eigenen Tabus für ein paar zusätzliche Leser.

Also wie weit willst du gehen? Überleg dir einfach: Was sind Dinge, die dir bei anderen gar nicht gefallen, wenn sie sie auf einem Blog erzählen? Hier ist vermutlich deine persönliche Grenze erreicht.

5. Struktur für gute Blogtexte – mit der Axt im Walde

In guten Blogtexten müssen Leser nicht lange herum suchen, sondern sie finden sich darin sofort zurecht. Damit auch dein Beitrag ein guter Blogtext wird, solltest du jetzt erst einmal aufräumen.

Stopp! Bevor du jetzt loslegst mach erst einmal eine Kopie deines bisherigen Textes!

Dann wird es hart für dich. Stell dir vor, dein Text ist ein Wald. Jetzt nimm die Axt und schlag ab, was von deiner eigentlichen Geschichte wegführt. Radikal! Geh allen Bäumen und Bäumchen in deinem Text an den Kragen, die dem Leser den Blick für deine eigentliche Geschichte versperren. „Kill your own darlings“ empfehlen Schreiblehrer oft an dieser Stelle. Ich weiß, es tut weh, Textpassagen zu löschen, an denen du mit Herzblut geschrieben hast. Tu es trotzdem. Quäl den Leser nicht mit Nebensächlichkeiten, die nichts mit deinem Thema zu tun haben. Räum den Blick frei für deine Geschichte, für die Geschichte, die du wirklich erzählen willst. Komm auf den Punkt.

Kleiner Trost: Du musst sie ja nicht wirklich umbringen, deine „Darlings“. Sie leben ja noch in der Kopie, die du vorher gemacht hast. Und wenn diese „Lieblinge“ wirklich gut sind, dann wirst du über sie demnächst noch weitere gute Blogtexte schreiben.

Also erzähl nicht alles was du weißt, sondern all das, was den Leser interessiert. Konzentrier dich auf das Wesentliche und weg mit dem Rest. Denk immer daran, dass der Leser verstehen möchte was du schreibst. Lass ihn nicht allein bei der Auswahl dessen, was wichtig ist und was nicht.

Du hast es also getan und bis mit der Axt durch deinen Text gegangen. Bei deinen ersten Texten kann es dir  passieren, dass deine Geschichte nach der Reinigung mit der Axt wie nach einem Wirbelsturm aussieht. Alles abgehackt und da steht womöglich nur noch ein einzelner Baum. Dann hast du es vielleicht etwas übertrieben. Wahrscheinlich hast du dem Leser aber gerade einen großen Gefallen getan, weil du dich auf das Wesentliche konzentrierst. Genau das zeichnet gute Blogtexte in der Regel aus.

Wenn du dich bei der ganzen Hackerei mit der Axt jetzt fragst, was denn das Wesentliche deines Textes sein soll, dann ist es jetzt an der Zeit, noch einmal einen Blick auf die Überschrift zu werfen. Und wenn du noch keine hast, dann schreib jetzt eine. Also hol den Überschriftenhammer raus. Den brauchst du sowieso für den nächsten Schritt.

6. Struktur für gute Blogtexte, Teil 2: Mit Schubkarre und Hammer

Jetzt wechsel bitte kurz die Perspektive, betrachte deinen Text aus der Sicht eines Lesers. Der geht in der Regel so vor. Wenn ihn die Überschrift oder ein spannendes Foto deines Textes packen, dann schaut er sich als nächstes in der Regel weitere Bilder an, oder er liest den ersten Absatz, oder er scannt den Text anhand der Zwischenüberschriften. Wenn du möchtest, dass er deinen Blogtext weiter liest, dann solltest du auf den ersten Absatz und auf die Zwischenüberschriften also besonderen Wert legen.

Dazu bringst du den Text jetzt in die richtige Reihenfolge. Eine oft genutzte Reihenfolge oder Struktur von Texten haben die meisten in der Schule gelernt: Einleitung, Hauptteil, Schluß. Es geht auch anders, ja, aber versuch es lieber zunächst einmal mit dem bewährten Schema. Also hol die Schubkarre heraus und transportiere die Abschnitte, Sätze und Worte deines Textes hin und her, bis sie an der richtigen Stelle stehen. Dabei unterteilst du den Text mit vielen Absätzen in leicht verdauliche Stücke. Kein Leser mag Bleiwüsten. Keiner! Teilen macht Freude.

Am Anfang steht jetzt also deine Einleitung. Gute Blogtexte erzählen dem Leser im ersten Absatz, worauf er sich bei ihnen einlässt. Ein guter Blogartikel führt den Leser im ersten Absatz auf die Spur, der er im folgenden Text folgen darf. Denk daran: Der erste Absatz ist oft das erste, was ein Leser sich ansieht. Also sag ihm, welche Geschichte du ihm erzählen wirst? Und nur für den Hinterkopf: Der erste Absatz wird auch bei Google als Suchergebnis angezeigt, wenn dein Beitrag bei der Suchmaschine auftaucht. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du mit deinen Blogbeiträgen bei Google gefunden wirst, dann empfehle ich dir meinen Artikel Google will auch dich: eine Moderne Liebesgeschichte. (zur Zeit noch in Arbeit)

Beim Hauptteil ist wichtig, dass alles logisch ist. Vielleicht schon beim ordnen, spätestens aber wenn die Struktur steht, gibst du den einzelnen Absätzen Unterüberschriften. Die sind für die Orientierung des Lesers ungemein wichtig. Oft werden Internettexte von den Lesern zunächst anhand der Unterüberschriften gescannt. Also auch hier gilt: den Überschriftenhammer mit Sorgfalt einsetzen.

Beim Schluss können wir bei backpacker 50plus etwas nachlässiger sein. In Tutorials für Blogger lese ich oft die Empfehlung, den Leser am Schluss aufzufordern, noch etwas zu tun. Als Autor kannst du ihm zum Beispiel eine Frage stellen, die er dann im Kommentar beantworten soll. Das ganze dient auf kommerziellen Seiten oft der Verkaufsförderung. Internet-Marketingexperten wissen: je länger Besucher auf einer Seite verweilen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort etwas kaufen.

Leserbindung über Kommunikation macht natürlich auch für Backpacker 50plus Sinn. Aber mach dir lieber keinen Kopf darüber. Gute Blogtexte funktionieren auch ohne Aufforderung am Ende. Erzähl einfach deine interessante Geschichte.

 

7. Die Feinstruktur guter Blogtexte- mit Feile und Säge

Lange und verkapselte Sätze sind schwer zu lesen. Das will niemand, schon gar nicht auf einem Reiseblog. Deshalb schreib wie du sprichst, dann werden die Sätze automatisch kürzer. Für deinen Blogtext heißt das jetzt: Hol die Säge raus, zersäge die langen Schwurbelsätze und mach kurze daraus. Das bedeutet nicht, dass du nur noch Hauptsätze aneinander reihen sollst. Auch das ist auf Dauer langweilig. Aber mach es dem Leser bitte nicht so schwer. Formulier kurz und knackig – mit gutem Wortmaterial.

Worte und meinetwegen auch Buchstaben gibt es mehr als genug. Sie sind, wenn man so will, ein kostenloser Baustoff für Texte. Bei dem Baustoff darf sich natürlich jeder nach Herzenslust bedienen. Man kann also quasi irgendwie jeden Buchstaben verwenden, allerdings natürlich nur die, die im Alphabet vorkommen. Aber das sind gewissermaßen eben doch alle. Und das alles kostet, wie gesagt, nichts, denn Gedanken und Buchstaben sind bekanntlich frei und umsonst.

Aber nicht alles, was nichts kostet, musst du verwenden. Bitte verschwende keine Buchstaben für Füllwörter. Die sind, wie gesagt quasi irgendwie auch brauchbar, aber bekanntlich natürlich auch unbeliebt beim Leser. Also alle Füllwörter wegfeilen.

Und dann feilst du weiter an deinen Formulierungen. Passiv braucht kein Mensch in Blogartikeln. Formulier aktiv. Du wirst nicht vom Tuktuk-Fahrer zum Bahnhof gebracht, sondern der Tuktuk-Fahrer bringt dich zum Bahnhof.

Wenn ein Mann etwas tut, dann ist das gut, und wenn eine Frau es tut genau so – aber man sollte lieber nichts tun in guten Blogartikeln. Also erzählt nicht, was „man“ tun kann, sondern erzählt was Frau und Mann tun. Meistens haben Frau und Mann auch einen Namen. Dann solltest du ihn auch benutzen.

Praxistipp: Geh bei der Textbearbeitung im Browser auf „Bearbeiten“- „Suchen“  und dann gib „man“ ein. Und dann schau nach, wie viele „mans“ du davon wirklich brauchst. Es werden sehr wenig sein.

Mit Text-Hervorhebungen solltest du  sparsam sein. Die verwirren im Internet eher, als dass sie nützen. Setz lieber noch mehr Unterüberschriften ein. Und auf jeden Fall solltest du nichts unterstreichen. Im Internet sind die Leser es gewohnt, dass unterstrichene Worte oder Satzteile auf einen Link verweisen. Es irritiert deshalb, wenn unterstrichene Worte keinen Link enthalten.

Wer mehr über gute Texte erfahren möchte, dem empfehle ich von Wolf Schneider und Luis Murschetz „Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil für 9 €.

8. Und jetzt ist Pause

Also bis später!

Du darfst natürlich weiter lesen, klar. Aber für dein zukünftiges Blogger-Leben empfehle ich an dieser Stelle eine Paus Leg deinen Text einfach zur Seite und beschäftige dich mit etwas anderem. Und später, vielleicht erst morgen, hört sich die Geschichte, die du gerade geschrieben hast, ganz anders an. Dinge, die du heute logisch findest sind es morgen vielleicht gar nicht mehr. Also hol dein Pausenbrot heraus – oder mach einfach nur Urlaub.

9. Den Blogetxt checken – TÜV-Kontrolle

Gäbe es einen Text Überwachungs Verein, dann würdest du mit deinem Beitrag jetzt wahrscheinlich schon eine TÜV-Plakette bekommen. Schau dir trotzdem noch einmal alles an. Wie liest sich dein erster Blogtext jetzt nach der Pause? Bist du zufrieden? Ist alles logisch? Oder möchtest du mit dem ein oder anderen Schreibwerkzeug noch einmal nacharbeiten?

Wenn du wissen möchtest, wie dein Blogtext wirkt, dann lies ihn dir laut vor. Oder lies ihm jemand anderes vor.

Du kannst dir den Beitrag auch von einer Google-Stimme vorlesen lassen. Dazu den Text einfach per copy and paste im Google Übersetzungsprogramm einfügen. Anschließend unten auf  das Mikrofon-Symbol klicken. Klingt der gesprochene Text gut, dann ist er vermutlich auch gut lesbar.

Zur Endkontrolle gehört auch die Suche nach Rechtschreibfehlern. Für WordPress, dem Programm, in dem du deinen Blog schreibst, gibt es bisher kein vernünftiges Programm zur Rechtschreibprüfung. Deshalb kopier deinen Beitrag bitte und füge ihn in dein Schreibprogramm ein. Bei den meisten wird das Word von Microsoft sein. Dort kannst du jetzt mit „Überprüfen“ – „Rechtschreibprüfung“ die Fehler in deinem Text suchen.

Hier noch den Aspekt besprechen, dass die Überschriften dabei verloren gehen können!

Für kurze Texte bis zu 800 Worten eignet sich auch die Duden-Rechtschreibprüfung. Sie ist meines Erachtens aber umständlicher.

An dieser Stelle ein guter Rat für alle, die zum Perfektionismus neigen: Es ist nur ein Blogtext. Auch für gute Blogtexte müsst ihr nicht alles geben. Einige von euch haben vielleicht schon vom Paretoprinzip gehört. Der Soziologe Vilfredo Pareto hat schon Anfang des vorigen Jahrunderts  ein statistisches Phänomen beschrieben, das noch heute im Projekt- und Zeitmanagement häufig beschrieben wird. Nach Pareto lassen sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % erledigen, sodass 80 % aller Probleme gelöst werden. Andererseits braucht man für die restlichen 20 Prozent der Probleme 80 % des Mitteleinsatzes. Dieses Phänomen lässt sich nicht auf alle Lebensbereiche übertragen, aber beim Blogschreiben passt es hervorragend. Mach dich nicht verrückt, ärger dich nicht über Kleinigkeiten. Schreib öfter mal einen interessanten 80-Prozenter. Das reicht. Schließlich brauchst du ja noch Zeit für neue Abenteuer.

 

10. Gute Blogtexte werden richtig gut – mit dem Fotoapparat

Die Surfer im Netz sind nicht nur Leser, sondern vor allem auch Gucker. Speziell auf Reiseblogs erwarten die Leser gute Fotos. Ein sehr guter Fotograf schreibt zur Zeit ein Tutorial zum Thema gute Blogfotos (folgt) für backpacker 50plus . (Bitte noch etwas Geduld). Bis dahin schaut euch doch schon mal die Foto-Tipps bei BlueElephants, bei Before We Die, oder bei 22places an.

Also nehmt den Fotoapparat oder das Handy mit und schießt drauf los.

Aber!

Fotos im Internet haben schon so manchen viel Geld gekostet. Ganze Rechtsanwaltskanzleien haben sich darauf spezialisiert Internetseiten-Betreiber für die falsche Nutzung von Bildern abzumahnen. Aber keine Bange. Wer sich an die Regeln hält ist sicher. Wie man Bilder rechtssicher verwendet kann man zum Beispiel bei eRecht24 nachlesen. In dem Artikel geht es vor allem um Nutzungsrechte an Bildern die man nicht selbst gemacht hat. Das sind zum Beispiel Fotos aus Datenbanken im Internet. Solche Bildquellen sind für Backpacker 50plus tabu.

Macht eure Fotos selbst. Für gute Blogtexte brauchen und wollen wir keine fremden Bilder. Der Anspruch von Backpacker 50plus ist: selber fotografieren. Wir wollen authentisch sein, statt Erlebnisse mit fremden Bildern vorzugaukeln.

Ein weiterer Grund für den Verzicht auf fremde Bildquellen ist das deutsche Urheberrecht. Allein der Urheber eines Bildes, also in der Regel der Fotograf, bestimmt, was mit seinen Bildern geschieht. Ohne dessen ausdrücklicher Zustimmung darf nichts veröffentlicht werden. Wer es trotzdem tut lebt gefährlich und wird womöglich abgemahnt. Das kostet dann oft einen vierstelligen Betrag. Also kopiert nichts von anderen Seiten und verwendet auch keine Bilddatenbanken aus dem Internet. Wer glaubt, dass er nicht erwischt wird, der sollte sich mal die Seite Geklaute Fotos finden mit der Googel Bildersuche ansehen. Also schießt eure Fotos selbst.

Aber!

Auch dann darst du nicht jedes Foto veröffentlichen. Denn jeder Mensch hat ein „Recht am eigenen Bild“. Du must also fragen, wenn du jemanden fotografieren und und das Foto dann veröffentlichen willst. Wenn die Person das nicht will, dann musst du das hinnehmen – und zwar nicht im Nachhinein, sondern vor der Veröffentlichung. Also frag höflich. Wer das tut bekommt bekommt häufig auch ein freundliches ja.

Bei Kindern musst du die Eltern fragen.

Ohne Zustimmung veröffentlichen darfst du Fotos, auf denen die Personen nur „Beiwerk“ sind, zum Beispiel weil sie zufällig vor einem fotografierten Gebäude vorbei liefen. Bei Sehenswürdigkeiten wäre es kaum möglich, von allen Personen eine Zustimmung zu bekommen. Das gleiche gilt für Versammlungen, Aufzüge und volkstümliche Ereignisse. Auch bei solchen Veranstaltungen wäre es kaum möglich, von jedem die Fotoerlaubnis zu bekommen. Bei einer Hervorhebung einzelner Teilnehmer muss man allerdings fragen.

Ok. ihr habt also die Zustimmung.

Aber!

Auch nicht jeder Ort darf einfach fotografiert und  veröffentlicht werden. Innenräume und privates Eigentum sind tabu, dürfen nur mit Einwilligung veröffentlicht werden. Auch bei Kunstwerken solltest du vorsichtig sein. Wer zum Beispiel in einem modernene Museum fotografiert, der darf die Bilder nicht einfach veröffentlichen, sondern – genau  – muss nachfragen. Das gleiche gilt für geschützte Marken: nur mit Zustimmung des Markeninhabers veröffentlichen.

Wenn du dich an diese Regeln hälst, dann bist du schon ziemlich sicher.

Aber!

In Deutschland gilt die sogenannte Panoramafreiheit. Das heißt, dass du Gebäude und Kunstwerke von öffentlichen Plätzen und Wegen aus fotografieren darfst. In anderen Ländern gibt es diese Panaramafreiheit aber teilweise nicht. Um den Eiffelturm bei Nacht zu fotografieren und vor allem zu veröffentlichen braucht man eine Genehmigung, denn die Beleuchtung des Turms ist urheberrechtlich geschützt. Und auch vom Atomium in Brüssel darf man nicht einfach Fotos veröffentlichen.

Aber!

Alles halb so schlimm. Wer eigene Fotos macht und fragt, der ist so gut wie auf der sicheren Seite. Und wer fragt, der erfährt dabei meistens noch ein paar Details für seinen Blogtext.

Ihr habt also tolle Fotos. Jetzt müsst ihr sie nur noch in den Text einfügen.

 

Und noch eine Bemerkung zum Schluss:

In meinem Werkzeugkoffer sind eine Menge Werkzeuge für gute Blogtexte. Ich habe dabei aus gutem Grund auf Kopierwerkzeug verzichtet. Mein dringender Rat: Klau nichts von anderen, sondern mach alles selber, nicht nur bei den Fotos, sondern auch bei den Texten. Nie, nie, nie einfach andere kopieren. Wirklich nie! Zitate bitte als solche kennzeichnen. mit Anführungsstrichen und Quellenangabe. Zumindest zu längeren Zitaten gehört so ein Quellenhinweis dazu, wenn es geht bitte auch mit einem Link zur Quelle.

Grundsätzlich finde ich: Haltet euch nicht viel mit Zitaten auf. Ihr habt selber genug zu sagen und zu zeigen. Die Internetwelt freut sich schon auf gute Blogtexte und gute Blogfotos von von euch.

Dann mal los! Ich wünsch euch gutes Gelingen.

Dieter

 

 

Eigener Reiseblog – ganz einfach

Eigener Reiseblog – ganz einfach

Tolle Erlebnisse auf einer wunderbaren Rucksackreise – und dann? Mach doch einen wunderbaren Blog daraus. Ein eigener Reiseblog – das geht mit Backpacker 50plus ganz einfach.

Und warum gerade hier? Bei Backpacker 50plus befindest du dich in guter Gesellschaft – mit Menschen, die immer noch gerne individuell reisen.

Einfach nur schreiben

Keine Angst vor der Technik. Die Vorarbeit für deinen Blog haben wir schon fertig. Du bekommst von uns die Zugangsdaten und dann kannst du auch schon losgehen. Deine Texte schreibst oder kopierst du in eine WordPress-Maske und dort fügst du auch die Fotos ein. Dazu gibt es von uns eine genaue Anleitung mit Screenshots. Du kannst übrigens auch per App mit deinem Handy für deinen Reiseblog schreiben.

WordPress ist die Software, mit der weltweit die meisten Blogs erstellt werden.

Interessante Geschichten erzählen

Du hast auf deiner Reise schöne, spannende oder lustige Dinge erlebt? Dann her damit. Oder du fährst demnächst los und möchtet vor Ort von deiner Backpacker-Reise berichten. Um so besser. Nach der Freischaltung deines Accounts kannst du sofort loslegen.

Wenn du viele Besucher auf deinem Blog haben möchtest, dann empfehlen wir dir unsere Beiträge Blogtexte schreiben – Leser erreichen und Gute Blogtexte schreiben – in 10 Schritten. Hilfreiche ist sicher auch, wenn du dir Blogs von anderen Autoren anschaust. Was gefällt dir daran und was nicht?

Eigener Reiseblog – eigene Reisefotos

Schreib nicht nur über deine Erlebnisse, sondern zeigt sie auch. Reiseblog-Leser lieben schöne Fotos. Ein sehr guter Profi-Fotograf zeigt den Backpacker 50plus Autoren, wie man bewegende Reisefotos schießt. Das solltest du dir ansehen. Und bevor du Bilder hoch lädst, les bitte unbedingt den Absatz über die Fallstricke bei Foto-Veröffentlichungen im Internet damit Abmahnanwälte später nicht euer Geld kassieren.

Vor lauter Bloggen das Reisen nicht vergessen

Dein eigener Reiseblog ist schnell eingerichtet. Wenn du dann unterwegs schreiben möchtest  – her damit! Alles sofort nieder schreiben ist in der Regel am einfachstens. Da sind die Eindrücke noch frisch. Und für Freunde,  Bekannte und Verwandte ist es schön, wenn sie deine Reise unmittelbar miterleben können.

Aber bevor du jetzt loslegst noch ein Rat von uns. Genieß deine Reise und setz dich nicht unter Schreibstress. Vielen hilft es, wenn sie sich ein ein Zeitlimit setzen. Du bist schließlich vor allem unterwegs, um etwas zu erleben. Deshalb setz dich nicht unter Schreibstress. Du reist nicht weil du blogst, sondern du blogst weil du reist.

Und wer im Nachhinein schreiben möchte ist bei uns auch herzlich willkommen.

Auch wenn es euer eigener Reiseblog ist – freundlich bleiben

Vor allem eine Bedingung stellen wir an alle, die hier Autor werden möchte: Ihr müsst euch an Grundregeln des guten Benehmens haltet, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wir wünschen uns hier einen respektvollen Umgang miteinander und grundsätzlich einen freundlichen Blick auf andere Menschen. Unsere oberste Regel lautet deshalb: Schreibt wohlwollend. Kritische Töne sind hier zwar ausdrücklich erlaubt und auch erwünscht, aber Beschimpfungen und Verleumdungen haben bei uns aber keinen Platz und fremdenfeindliches Gedankengut schon mal gar nicht.

Strafen vermeiden
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum © 2018

Es ist zwar euer eigener Reiseblog, auf dem ihr schreibt, aber presserechtlich ist Backpacker 50plus verantwortlich. Also achten wir auch darauf, dass das Recht bei den Blogs von Backpacker 50plus eingehalten wird. In den Nutzungsbedingungen ist etliches dazu geregelt. Darin stehen zum Beispiel Verhaltensregeln für den Umgang mit Fotos. Für die falsche Verwendung von Fotos im Internet können hohe Abmahngebühren fällig werden.

Wenn ihr die Nutzungsbedingungen akzeptiert habt, dann bekommt ihr von uns einen Zugangsnamen und ein Passwort.

Senden – und dann etwas Geduld bitte

Und dann ist es bald so weit: ein eigener Reiseblog. Du hast den ersten Beitrag geschrieben, tolle Fotos eingefügt und auf „Veröffentlichen“ geklickt.

Dann musst du leider etwas warten. Du kannst den Text zwar in der Vorschau sehen, aber noch nicht sofort auf deinem Blog – leider nicht. Da wir presserechtlich verantwortlich sind, müssen wir jeden Beitrag „genehmigen“. Wir werden die Eingriffe so gering wie möglich halten und wir bemühen uns, schnell zu sein. Trotzdem kann es bis zur Veröffentlichung schon mal etwas dauern. Das hat dann in der Regel nichts mit der Qualität eurer Texte zu tun, sondern damit, dass wir diesen Blog nebenbei betreiben. Dafür ist die Veröffentlichung bei uns aber auch kostenlos.

Eure Texte nicht nur in eurem eigenen Blog

Eure Texte finden Besucher von Backpacker 50plus nach der Veröffentlichung nicht nur in eurem Blog, sondern auch unter der Rubrik Reiseziele. Dort stehen sie dann zusammen mit Texten von Autoren, die die gleiche, oder eine verwandte Gegend besucht haben, oder die ähnliche, oder die gleichen Themen gewählt haben. Außerdem findet man eure Beiträge über die Suchfunktion.

 

(Sorry, im Moment ist das Autoren-Verfahren noch im Aufbau. Wer jetzt schon loslegen möchte schreibt bitte ein mail an Dieter(et)backpacker50plus.de.)

 

 

 

Alina und Dieter: als Backpacker in Laos

Alina und Dieter: als Backpacker in Laos
Laos als Backpacker 50plus

Laos ist für uns noch ein weißer Fleck auf der Landkarte und dieser Fleck soll Farbe bekommen. Ich war noch nie in Asien, Alina war schon in Vietnam und Kambodscha.

Für den Einstieg in eine Reise nach Laos scheint uns der Norden geeignet. Wir möchten dort den Urwald erleben und wir möchten an Ziplines durch die Baumkrohnen fliegen. Das soll da möglich sein. Also los!

Wir fliegen über Bangkog und von dort weiter bis xxxxxxxxx. Zur Laotischen Grenze fahren wir dann mit dem Bus – so ist zumidnest der Plan. Los geht’s übrigens in Köln. Da wohnen wir. Die Reisezeit, November und Dezember, wird empfohlen: nicht zu heiß aber auch keine Regenzeit.

Die Vorbereitungen für unsere Laos Reise waren kurz und heftig – abgesehen von den Flügen. Die haben wir etliche Monate vorher in einem Reisebüro gebucht. Online habe wir nichts wesentlich günstigeres gefunden – aber viel mehr Zeit mit der Suche vergeudet. Aber das weiß man ja vorher nicht.

Die Rucksäcke für die Laos Reise haben wir uns geliehen. Wer weiß, ob wir so etwas noch einmal machen. Wir sind da zwar sehr zuversichtlich, aber für uns beide ist es die erste gemeinsame Backpacker Reise. Vielleicht passt Backpacking ja gar nicht mehr zu uns beiden. Außerdem: Man muss ja nicht immer alles neu kaufen. Also danek für die Rucksäcke, Heidi und Reinhard!

Mit 40 Liter nach Laos

Dann haben wir ausprobiert, was da alles hinein passt, in die Rucksäcke – und haben gesehen, was nicht hinein passt. Brauchen wir mehr als vor zwanzig Jahren, oder reichen uns (40 Liter) Gepäck für drei Wochen auch heute noch? Die Frage hat sich schließlich schnell von allein erledigt. Wer nur Platz für 40 Liter hat, der nimmt auch nur 40 Liter mit. Fertig! Und wir sind uns sicher: Wir werden in Laos nicht verhungern und auch nicht erfrieren. Wir haben ja schließlich auch noch Geld dabei – übrigens in einem Bauch.

Dies wird also unsere erste „offizielle“ Reise für backpacker 50plus. Wir werden fotografieren und aufschreiben was wir erleben – vielleicht auch mal etwas filmen. Und wir werden hier für euch berichten. Gleichzeitig hoffen wir, dass wir auf diesem Weg Gleichgesinnte finden, dass wir mit euch auf Backpacker 50plus Erfahrungen austauschen und Erlebnisse teilen können, dass wir uns gegenseitig Tipps geben, wie wir als Backpacker 50plus am schönsten durch die Welt kommen. Lasst uns hier darüber schreiben, wie das so ist, das Rucksackreisen Ü50. Schreibt einfach auf, was ihr erlebt – mit eurem eigenen Reiseblog. Das ist bei uns ganz einfach. Wir und alle Leser von Backpacker 50plus freuen sich schon auf eure Reiseerlebnisse.

Vor der Reise haben wir uns im Internet umgeschaut. Demnächst gibts hier eine Linkliste dazu.

 

 

Laos – Nong Kiao – Besuch im Dunkeln in der Bambushütte

Laos – Nong Kiao – Besuch im Dunkeln in der Bambushütte
In der Bambushütte in Nong Kiao

Heute sind wir nach Nong Kiao (Nong Khiaw) gefahren, etwa 140 Kilometer nordöstlich von Luang Prabang. Der Minibus würde uns am Morgen um halb neun am Hotel abholen, hatte uns der nette Portier am Abend gesagt, vielleicht aber auch erst eine halbe Stunde später. Am nächsten Morgen – wir hatten die Rucksäcke gerade gepackt – stand der Bus dann schon um kurz vor 8 Uhr vor der Tür. Das wars dann mit unserem Frühstück. Wir haben Luang Prabang verlassen. Die Fahrt nach Nong Kiao dauert etwa vier Stunden. Der Ort liegt am Nam Ou, einem ziemlich großen Nebenfluss des Mekong.

In Nong Kiao probieren wir diesmal ein „Hotel“ der untere Preisklasse aus. Wir haben uns in eine Bambushütte direkt am Fluss eingemietet, für knapp 10 Euro pro Tag. Noch günstiger sind auch in Laos Unterkünfte mit mehreren Betten im Zimmer. Wir haben aber bisher noch keinen backpacker 50 plus getroffen, der in solchen Hostels übernachtet hat. Der Komfort in unserer Hütte ist bescheiden, die Aussicht ist phantastisch.

In Nong Kiao haben wir direkt an Nam Ou gewohnt. © 2017
In Nong Kiao haben wir direkt an Nam Ou gewohnt. © 2017

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Chang: Der älteste Film über Laos – angeblich

Chang: Der älteste Film über Laos – angeblich
Chang im Open Air Kino

Auf einem kleinen Plakat wurde uns der Film Chang (Elefant) angekündigt. War das etwas für uns? Das ganze Jahr hatten wir es nicht geschafft, gemeinsam ins Open air Kino zu gehen. Sollte es jetzt doch noch klappen – in Luang Prabang in Laos? In einem Hotelgarten in der Nähe des Nachtmarktes wurde Chang als „der ältesten Film über Laos“ angekündigt. Das Publikum, etwa 15 Personen, saß an Tischen und auf Bänken, die meisten übrigens eher 50 plus. Das Wetter war wieder einmal herrlich, so wie man es sich an einem open air Abend wünscht. Meine Erwartungen an den Film waren nicht besonders hoch, aber die Bilder haben mich sofort fasziniert.

Chang, so hieß der Film des Abends, kam 1927 in die Kinos – ein für damalige Verhältnisse bombastischer Stummfilm mit faszinierenden Tieraufnahmen. Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack, die Regisseure, wurden sechs Jahre später durch den Film „Kingkong“ berühmt. Aber auch Chang wurde schon für einen Oscar nominiert und der Film war zunächst auch ein großer Erfolg. Er geriet dann aber schnell in Vergessenheit, denn ab 1927 begann auch der große Durchbruch des Tonfilms. Stummfilme waren plötzlich out und Chang wurde vergessen. Weiterlesen

Mit 17 km/h durch den Butterfly Park

Mit 17 km/h durch den Butterfly Park
Butterfly Park – solltet ihr auf jeden Fall hin fahren

Etwa einen halben Kilometer vor dem Tad Kuang Xi Wasserfall haben zwei Niederländer einen sehr hübschen Butterfly Park errichtet, den Kuang Si Falls Butterflypark. Den Schmetterlingspark haben wir auf dem Rückweg besucht und das hat sich gelohnt.

Auch in freier Natur haben wir in Laos viele sehr schöne und große Schmetterlinge gesehen, aber das hier ist etwas Besonders: Man sieht nicht nur die imposanten bunten Flieger, sondern auch die Raupen und Puppen. Und dazu gibts gut dosierte Informationen an die Hand. Und freundliche Mitarbeiterinnen erklären das Schmetterlingsleben von Anfang bis Ende. Ich jedenfalls wusste nicht, dass Schmetterlingsraupen flüssig werden und ihre Bestandteile noch mal völlig neu ordnen, bevor sie als Schmetterlinge aus ihrem Kokon schlüpfen. Und ich wusste auch nicht, dass Schmetterlinge bis zu 17 km/h schnell fliegen können, Motten sogar bis zu 42 km/h – in Deutschland übrigens auch. Mein Eindruck im Butterfly Park: meistens fliegen sie aber bedeutend langsamer.

Als die beiden Niederländer das Gelände hier vor Jahren erkundeten, da entdeckten sie hier durch Zufall einen weiteren Wasserfall, haben sie uns erzählt. Und sie haben sich sofort in dieses Stück Land verliebt. Am Ende des Rundgangs betreiben sie heute eine Gastronomie. Als wir kamen war leider der Kuchen schon aus. Dabei hatten wir am Eingang doch das Special: Eintritt plus Kuchen. Als Ersatz gabs Waffeln mit gutem Kaffee – und ein freundlichen Gespräch. Hartelijk bedankt!

Füße putzen lassen

Am Ende der Runde durch den Butterfly Park können die Besucher sich dann noch mit einem Stuhl in einen kleinen Teic  setzen und die Beine darin baumeln lassen. Kleine Fische fressen einem dann den Schorf von den Füßen. Das kribbelt wunderbar und sie fressen nur den Schorf. Versprochen! Ähnliche Angebote gibt es in Bangkok auch oft, erzählt mir Alina – und sogar in Köln. Ich hab es jetzt das erste mal als Backpacker 50plus in Laos erlebt. Lustig und kitzelig und angenehm – und mit einem leckeren Kaffee dazu noch angenehmer. Was geht’s uns gut!

Laos – Tad Kuang Xi: mit dem Motorroller zu den Wasserfällen

Laos – Tad Kuang Xi: mit dem Motorroller zu den Wasserfällen
Gaaaanz langsam nach Tad Kuang Xi (Kuang Si)

Für unsere Fahrt zu den Wasserfällen von Tad Kuang Xi wollen wir uns einen Motorroller ausgeliehen. An dem Mietvertrag hätten die Rechtsexperten einer deutschen Verbraucherzentrale sich vermutlich wunderbar abarbeiten können. Unser Eindruck: wenn etwas passiert, dann müssen wir zahlen. Also hoffentlich passiert nichts.

Motorradunfall in Laos

Vor gut einem Jahr sind zwei wunderbare Freunde von uns hier in Laos mit dem Roller verunglückt. Nelly und Ralf, wir grüßen euch herzlich! Beim Krankenrücktransport war die Auslandsreisekrankenversicherung nicht besonders  hilfreich, so erzählen die beiden. Der ADAC dagegen hätte zügig geholfen. Wenn ich nicht gerade blogge, dann bin ich Reise- und  Verbraucherjournalist beim WDR und ich interessiere mich immer für solche Erfahrungen. Also liebe Backpacker, wenn ihr auch schon Unfälle in Laos, oder in anderen Ländern erlebt habt, dann schreibt gerne dazu einen Kommentar.

Wir haben uns also trotzdem einen Motorroller ausgeliehen. Bei solchen Versicherungsbedingungen muss sich jeder selbst überlegen, ob er dieses Risiko eingehen will. Tipp für alle, die lieber nicht auf das Moped steigen möchten: Es fahren auch Busse. Vermutlich in den meisten Hotels in Luang Prabang kann man die Tour zu den Tad Kuang Xi Wasserfällen buchen. Wie die Touristen bei Busfahrten versichert sind weiß ich nicht, aber vermutlich besser.

120.000 Schlaglöcher bis Tad Kuang Xi

Bis zu den Wasserfällen sind es von Luang Prabang aus etwa 30 Kilometer. Auf der Strecke dorthin mussten wir geschätzten 120.000 Schlaglöchern ausweichen. Noch unangenehmer als die offenen Löcher im Asphalt waren für mich die Senken in der Fahrbahn, denn die sind vorher nur schwer zu erkennen. Meine Empfehlung ist also: gaaaanz langsam fahren. Die Einheimischen rasen übrigens auch nicht und die wissen warum. Trotz der Schlaglöcher hat uns die Fahrt unheimlich viel Spaß gemacht – ehrlich gesagt besonders mir, weil ich gefahren bin.

Früh aufstehen!

Der Wasserfall war dann spektakulär – und total überfüllt. Wir sind einfach zu spät angereist. Trotzdem hat sich die Anreise für uns gelohnt. Auch der Rummel um die Wassefälle war interessan

Zwei Backpacker 50 plus, die wir am Abend in Luang Prabang getroffen haben, haben uns erzählt, dass sie morgens da waren und den Wasserfall und die Schwimmbecken davor fast für sich allein gehabt hätten. Klarer Vorteil also für Frühaufsteher.

Mit Bikini am Tad Kuang Xi

Am Fuße des Wasserfalls haben die Betreiber des Geländes ausgewiesene Badestellen eingerichtet. Enfach mit dem Bikini herumlaufen entspricht nicht dem Laotischen Feingefühl und wer respektvoll reist, der sollte das auch nicht einfach tun. Hier ist es aber mal ausdrücklich erlaubt. An den Badestellen gibt es Umkleidekabinen. Also wer mag – Badesachen nicht vergessen.

Tad Kuang Xi aus Bärensicht

Das Bärengehege (Bear Rescue Centre) auf dem kurzen Weg zum Wasserfall hat uns nicht besonders angesprochen. Ich kenne mich mit der Bärenhaltung in Zoos und Wildgehegen nicht aus, aber aus Bärensicht scheint mir das Bear Rescue Centre kein besonders schönes Zuhause zu sein – aber wahrscheinlich schöner als der Tod durch Wildhändler. Denn davor sollen diese Bären hier gerettet worden sein.

Bei der Recherche für meinem letzten Reisefilm (Wunderschön – durch das wilde Mecklenburg im WDR-Fernsehen) haben wir unter anderem den Wildpark in Güstrow besucht. Die beiden Bären dort, Fred und Frode, leben eindeutig luxoriöser als die Asiatischen Schwarzbären hier. In den Film haben es die beiden Braunbären schließlich trotzdem nicht geschafft. Und eigentlich verbieten sich solche Vergleiche auch, oder? Die Menschen in Deutschland haben auch luxoriösere Unterkünfte als die Menschen hier.

Laos – Almosengang in Luang Prabang

Mönche beobachten beim Almosengang in Luang Prabang

Um fünf Uhr aufstehen für einen Almosengang? Wer mich kennt, der weiß, dass das ein großes Opfer für mich ist. Wir haben das Opfer auf uns genommen, sind ungeduscht und ohne Frühstück nach draußen auf die Straße. Und wozu das alles? Frühmorgens ziehen hier in Luang Prabang die orange gekleideten Mönche durch die Straßen und bekommen von den Gläubigen Essen geschenkt, vor allem Reis, so scheint es. Der Almosengang ist eine jahrhundertealte Tradition – und eine Touristenattraktion.

Als als wir auf die Hauptstraße kamen liefen tatsächlich etwa zehn Mönche vor uns und bekamen von den auf dem Bürgersteig knienden Gläubigen ihre Gaben. Eine berührende Szene.

Postkartenromatnik: Der Almosengang der Mönche in Luang © 2017
Postkartenromatnik: Der Almosengang der Mönche in Luang Prabang © 2017
Wie Falschgeld beim Almosengang

Und wir? Wir kamen uns vor wie Falschgeld. Das war peinlich. Wir waren Gaffer, merkten es selbst, konnten uns von der Szenerie aber auch nicht lösen. Wir hielten uns im Hintergrund und Fotos haben wir diesmal keine gemacht. Natürlich hatten wir das Handy dabei, aber fotografieren erschien uns noch unpassender als nur zuzuschauen.

Wir schauen uns auf unseren Backpacker Reisen ständig die Menschen in fremden Ländern an. Wir lieben das. Ja, wir sind bekennende Gaffer. Aber war das hier richtig?

Wir haben daran gedacht, einfach wieder umzukehren und uns wieder schlafen zu legen. Das haben wir dann aber doch nicht getan, sondern sind weiter in Richtung Königspalast gegangen. Dort wurde die Zahl der Mönche größer – und die Zahl der Touristen auch. Manchen ging es wie uns und sie hielten sich zurück. Andere hatten gar keine Berührungsängste, hockten sich mit ihren dicken Kameras mit fetten Objektiven vor die knieenden Gäubigen und machten Nahaufnahmen in Serie. Klick, klick, klick, …

Und die Gläubigen und die Mönche? Die ließen das alles ruhig über sich ergehen. Wie sie den Touristenauflauf finden, ob sie sich bedrängt fühlen – wir konnten sie leider nicht fragen. Aber fragen wäre nicht schlecht, finde ich: Fragen ob man ein Foto machen darf zum Beispiel.

Wir sind vom Almosengang mit einem komischen Gefühl weggegangen.

 

 

Laos – Luang Prabang bekommt noch eine Chance

Laos – Luang Prabang bekommt noch eine Chance
Enttäuscht von Luang Prabang

Nach zwei Tagen auf dem Mekong hatten wir etwas anderes erwartet. Das soll das legendäre Luang Prabang sein? Bei unserer Ankunft gestern waren wir enttäuscht. Mit dem Tuktuk sind wir von der Anlegestelle in die Stadt gefahren, ein etwa 20 Minuten langer Weg. Das Hotel liegt etwas ausserhalb des Zentrums und ist prima, der Portier ausgesprochen nett.

Und dann sind wir in die Stadt gegangen, auf den Nachtmarkt.

Über hunderte von Metern bieten Laoten ihre Produkte an und Massen von Touristen wälzen sich durch die Auslagen. Viele der Waren scheinen nur für die Touristen produziert. Vielleicht waren wir auch einfach nur zu müde dafür, aber unsere erste Begegnung mit Massentourismus in Laos hat keinen Spaß gemacht.

Um den Nachtmarkt herum gibt es jede Menge Kneipen, wie man sie auch in Frankfurt, Hamburg, oder Hagen finden kann – oder in vielen anderen westlichen Städten.

Wer Touristen treffen will, der kann das hier gut. Laoten trifft man in den Kneipen wohl nur als Bedienung.

Auf der Hauptverkehrsstrasse der Touristen

Deshalb haben wir den Eindruck, dass wir die „Hauptverkehrsstrasse“ der Touristen bald wieder verlassen sollten. Auch in Backpacker-Foren wird Luang Prabang immer wieder empfohlen. Diese Stadt wird überall so gut besprochen. Da darf man sich über den Touristenstrom nicht wundern. Aber da muss noch noch etwas sein.

Wir haben Hunger, setzen uns im Freien am Rand des Marktes an einen Stand. Die restlichen fünf oder sechs Plätze, weiße Plastikstühle, sind von Einheimischen besetzt. Sie nicken uns freundlich zu. Es gibt keine Karte, nur ein roßer Topf hinter dem Tisch, hinter dem auch der Koch und Verkäufer steht. Wir bekommen einen tiefen Teller mit Suppe – Hühnersuppe vermute ich. Dazu gibts einen Löffel – danke! – und ein Körbchen mit Salat und Kräutern.

Aha – und macht man jetzt damit? Wir schauen es uns bei den Einheimischen ab. Den Salat und die Kräuter zerrupfen, immer das, was man gerade mag und dann in die Suppe werfen. Verdammt lecker! Das beste was ich bisher in Laos gegessen habe. Und ich fühle mich versönt. Wie ein voller Magen doch den Blick auf die Dinge ändern kann.

Nachher habe ich noch einen Kokospfannkuchen, die als kleine Kugeln verkauft werden – und hab mir dabei den Mund verbrannt. Vorsicht! die Pfannkuchen sind höllisch heiß. Aber da konnte Luang Prabang jetzt wirklich nichts dafür.

Noch eine Chance für Luang Prabang

Also beschließen wir, dass wir der Stadt noch eine Chance geben wollen. Morgen, wenn wir ausgeruht sind. Dann werden wir uns zum Beispiel den Königspalast ansehen.

…. 10 Stunden später: Ich füge schon mal ein Foto bei. Luang Prabang zieht uns doch noch in seinen Bann. Mehr zu dem Tag im nächsten Beitrag.

Als Backpacker über 50 nach Laos

Als Backpacker über 50 nach Laos
Backpacker über 50 – warum eigentlich?

Schon verdammt viel erlebt als Backpacker über 50!

Unser vierter Reisetag, kurz nach neun. Wir sitzen in Houay Xai im Schatten auf einer Terrasse am Mekong und genießen unser Frühstück: Café Lao, Pfannkuchen, Fruchtsalat. Ja, stimmt, das ist kein einheimisches Frühstück. Wir essen und trinken was uns schmeckt.

Mit einem Songthon haben wir uns hierher bringen lassen. Das sind kleine LKWs und man sitzt hinten auf Pritschen. Vor der Fahrt verhandelt man über den Preis. Wir haben 10.000 Kip bezahlt, etwa ein Euro.

Und gleich geht’s mit dem Boot weiter. Gestern haben wir uns die Tickets dafür geholt – wir haben es zumindest versucht. Wo es die gab war uns zunächst nicht klar und als wir es schließlich doch noch herausgefunden hatten, da standen wir vor einem mittlerweile verschlossenen Schalter. Also sind wir heute morgen etwas früher aufgestanden und haben heute morgen doch noch Tickets bekommen.

Warum nicht einfacher reisen – statt Backpacker über 50?

Wären wir mit einer Reisegruppe hierher gereist, dann wäre das alles einfacher gewesen. Studiosus bietet zum Beispiel Reisen nach Laos an. Und warum machen Alina und ich nicht so etwas? Der Preis für organisierte Reisen ist ein Argument, aber nicht das entscheidende. Wir schlafen auf unseren Reisen auch nicht in den billigsten Hotels, außer wir finden gerade die interessant. Und auch beim Essen und bei den  Transportmitteln sind wir keine Billigheimer. Also wenn es nicht das Geld ist, warum dann? Weil wir lieber selbstbestimmt reisen. Dafür nehmen wir dann auch gerne den größeren Aufwand in Kauf – sogar doppelte Gänge zum Ticketschalter. Na ja – dass wir gerne zwei mal dorthin gegangen sind behaupte ich dann doch nicht. Aber Organisation gehört für uns halt dazu.

Für uns. Wir wollen niemanden von dieser Reiseform überzeugen. Wozu auch? Eine Rucksackreise über 50 mag stressiger sein, als eine organisierte Reise zu buchen. Aber für uns ist der Spaßfaktor einer individuellen Reise aber einfach viel höher.

Und jetzt haben wir ja auch alles geschafft und warten zufrieden auf die Abfahrt. Backpacker 50plus sehen wir hier übrigens auch einige. Davon gibts mehr als viele denken.

Der Mekong ist hier etwa so breit wie der Rhein in Köln und vor uns liegen 10 Longboats aufgereiht im Wasser. Das sind etwa 30 Meter lange, ziemlich schmale Boote mit einem Blechdach. Mit einem dieser Boote werden wir gleich starten, von Houay Xai nach Luang Prabang, der alten Königsstadt. Die Bootstour dauert zwei Tage. Ob es erholsam oder anstrengend wird – wir wissen es noch nicht. Jedenfalls soll die Fahrt auch durch Urwaldgebiete gehen. DArauf freue ich mich schon.

Die letzten zwei Tage waren wir schon im Urwald und haben an der Gibbon Experience teilgenommen. Ein riesiger Spaß.

 

Gibbon Experience: mit der Zipline über dem Urwald

Gibbon Experience: mit der Zipline über dem Urwald
Zum Fliegen nach Laos

Wir haben unsere Laosreise vor vier Tagen in Houay Xai begonnen. Dort hatten wir eine Tour bei Gibbon Experience gebucht. Das Programm: mit Ziplines über Urwaldschluchten fliegen. Ob wir uns das trauen?

Houay Xai, liegt im Norden von Laos. Wir sind mit dem Bus aus Thailand hier angekommen. Es war schon stockdunkel und der Busbahnhof fast menschenleer. Zusammen mit vier Bayern und einer Schweizerin haben wir das letzte Tuktuk genommen und uns in die Stadt bringen lassen. Unser Hotel hatten wir vorher gebucht. Gut so. Wir waren müde und wollten nur noch ankommen.

Houay Xai ist ein lang gezogener Ort entlang der Hauptverkehrsstraße. Touristen suchen hier nach dem besten, oder dem günstigsten Essen. Sie werden bedient von freundlichen Menschen, die sich offenbar auf den ständigen Strom von Backpackern eingestellt haben.

Gibbon Experience – auch für Backpacker 50plus

Am Morgen sind wir zum Büro von Gibbon Experience gelaufen. Mit einem Songthon, das sind kleine LKWs mit Ladeflächen für Personen, haben die Guides uns und sieben weitere Teilnehmer in den Urwald gebracht, etwa 80 Kilometer von Houay Xai entfernt.

Die Gibbeon Touren werden vom Veranstalter für Menschen bis maximal 50 Jahren empfohlen. Ausserdem sollen die Teilnehmer auch noch körperlich gut in Schuss sein. So steht es auf der Internetseite. Wir hatten bei der Anmeldung als Ü50er aber kein Problem. Und auch der Anstieg im Urwald war für uns gut machbar. Wir sind Wandern gewohnt, aber wir sind sicher keine absoluten Sportskanonen. Also an alle 50plus: nicht abschrecken lassen!

Demnächst gibts hier auch ein Video dazu.

Nach einer Stunde Fußmarsch blicken wir dann auf eine breite Schlucht herunter, über die ein langes Stahlseil gespannt ist. Vor ein paar Monaten soll ein Gast abgestürzt sein. Einfach nicht daran denken! Unsere Guides haben noch einmal genau die Sicherheitsvorschriften erklärt und dann gehts los. Einmal abgestoßen fallen wir in unsere Gurte und rasen mit einem Affenzahn über die Schlucht. Weiterlesen